Freitag, 21 September 2018 19:39 geschrieben von 

In welcher Form sie dem Verein unter die Arme greift, ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Der Finanzausschuss unter Vorsitz von Patrick Ziebarth (CDU) hat auf seiner Sitzung am Dienstagabend eine entsprechende Grundsatzerklärung getroffen.

Der Sportverein rechnet mit einem jährlichen Defizit von rund 8000 Euro (wir berichteten). Vor knapp 40 Jahren hatte der Sportverein der Tennissparte ein Darlehen für den Bau der Tennishalle gewähren können. 12 000 Euro zahlte die Sparte Jahr für Jahr an den SV zurück. Damit konnte in den vergangenen Jahren die Unterdeckung in der Kasse ausgeglichen werden. Diese stille Reserve ist jetzt aber aufgebraucht. Die Rückzahlungen fallen ab 2019 weg. Hinzu kommen beträchtliche Ausgaben für die Finanzierung des Bürger- und Sportzentrums, das dem Verein und der Gemeinde je zur ideellen Hälfte gehört. Und genau da wollten beide ansetzen. „Die Variante, dass der Sportverein nicht mehr Eigentümer des Gebäude ist und die Gemeinde es alleine trägt, geht nicht“, sagte Bürgermeister Rainer Röhl (FWG).

Gemeinde will Vereins-Defizit übernehmen

Eine Trennung könnte zur Folge haben, dass öffentliche Gelder, mit denen der Bau des Zentrums gefördert wurde, zurückgezahlt werden müssen. Favorisiert wird von der Gemeinde, das Defizit des Vereins – zeitlich und in der Höhe begrenzt – zu übernehmen. „Ein insolventer Sportverein ist teurer als einer, der unterstützt werden muss“, sagte Ursula Schwarzer (SPD). Einstimmig hat die Gemeinde dafür gestimmt, dem Original Schleiblasorchester einen Zuschuss über 800 Euro zu geben. Im Mai 2020 feiern die Musiker ihr 40-jähriges Bestehen. Dazu sind mehrere Gastkapellen eingeladen, die untergebracht und verpflegt werden müssen, heißt es in dem Schreiben des Orchesters. Der Ausschussvorsitzende Patrick Ziebarth teilte zu Beginn der Sitzung mit, dass ein Förderbescheid für das geplante Gesundheitshaus vorliegt. Der Zuschuss über 30 Prozent beläuft sich auf rund 406 000 Euro, bleibt ein Eigenanteil von etwa 950 000 Euro.

Das Entfernen von Schmierereien auf der Grillhütte hat rund 1850 Euro gekostet

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 20.09.2018, Achim Messerschmidt

Letzte Änderung am Freitag, 21 September 2018 06:42
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