Schutz der Schlei – ein gemeinsames Ziel

Dienstag, 05 Juni 2018 21:55 geschrieben von 
DIE VERBESSERUNG DES ÖKOLOGISCHEN ZUSTANDES DER SCHLEI IST EIN ANLIEGEN DER LANDESREGIERUNG. FÜR DAS FORUM „LAND - WASSER - KULTUR“ AM KOMMENDEN FREITAG IN LOUISENLUND HAT MINISTER ROBERT HABECK DIE SCHIRMHERRSCHAFT ÜBERNOMMEN. DIE VERBESSERUNG DES ÖKOLOGISCHEN ZUSTANDES DER SCHLEI IST EIN ANLIEGEN DER LANDESREGIERUNG. FÜR DAS FORUM „LAND - WASSER - KULTUR“ AM KOMMENDEN FREITAG IN LOUISENLUND HAT MINISTER ROBERT HABECK DIE SCHIRMHERRSCHAFT ÜBERNOMMEN.

 

Auf dem Schlei-Forum an diesem Freitag in Louisenlund stellen Behörden und Verbände die Ergebnisse ihres Runden Tisches vor.

Wer ist eigentlich zuständig für die Schlei? Derart allgemein formuliert, ist die Frage nicht einfach zu beantworten. Eigentümer des Gewässers ist die Bundesrepublik Deutschland. Auf die Wasserqualität achtet das Kreisgesundheitsamt. Aber welches? Die Grenze zwischen den Kreisen Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde verläuft mitten durch die Schlei hindurch. Letztlich war es die Stadt Schleswig als größte Anrainergemeinde, die vor bald vier Jahren auf Drängen von Umweltschützern die Initiative ergriff und alle Institutionen und Verbände, die mit der Schlei zu tun hatten, zu einem „Runden Tisch“ einlud.

An diesem Freitag wollen die Teilnehmer des Runden Tisches auf einer mehrstündigen Veranstaltung in der Kunst- und Kulturhalle des Internats in Louisenlund die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren. „Wir haben bewusst einen Ort außerhalb der Stadt gewählt, um deutlich zu machen, dass die Schleiregion mehr umfasst“, sagt Bürgermeister Arthur Christiansen. Als wichtigste Ergebnisse des Runden Tisches sieht man zum einen die Tatsache, dass die verschiedenen Akteure sich untereinander besser kennen gelernt haben, zum anderen aber auch die begonnene Diskussion um die Frage, ob es möglich ist, den Grund der Schlei vom Faulschlamm zu befreien, der sich dort über die vergangenen Jahrzehnte angesammelt hat.

Faulschlamm als großes Thema Angestoßen hatte die Debatte Svend Duggen, Geowissenschaftler und Lehrer an der Schleswiger A.P.-Møller-Schule. Er wird im Rahmen der Veranstaltung ein Fachforum zum Thema leiten. Auch Michael Trepel aus dem Kieler Umweltministerium spricht in einem Vortrag über Maßnahmen zur Verbesserung des nährstoffökologischen Zustands der Schlei.

Zahlreiche Verbände, Behörden und Unternehmen stellen sich von 10 bis 16 Uhr an Infoständen vor. Das Spektrum reicht vom BUND über das Archäologische Landesamt bis zum Kreisbauernverband Schleswig. Auch Schüler der gastgebenden Stiftung Louisenlund leisten Beiträge zum Thema. So hat sich eine Gruppe im vergangenen Jahr mit dem Thema Mikroplastik beschäftigt – lange bevor die Plastik-Problematik im Schleswiger Klärwerk an die Öffentlichkeit gelangte.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 05.06.2018, Ove Jensen

Letzte Änderung am Montag, 24 September 2018 05:32
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