Der Weihnachtsmann: Verpennt, beklaut und angeklagt

Freitag, 22 Dezember 2017 16:45 geschrieben von 
TOTAL VERPENNT: DER WEIHNACHTSMANN MUSS VON DEN WICHTELN GEWECKT WERDEN. TOTAL VERPENNT: DER WEIHNACHTSMANN MUSS VON DEN WICHTELN GEWECKT WERDEN. Messerschmidt


Da machte der Weihnachtsmann ganz schön was mit.

 

In dem einen Stück wurde ihm die Mütze geklaut und er musste erst auf den Paketboten warten, um Ersatz zu bekommen, dann hatte er total verpennt und musste sich mächtig sputen, um noch alle Pakete zu verteilen. Dann musste er sich auch noch vor Gericht verantworten, und Sorge haben, wegen diverser Delikte verknackt zu werden. Zwischendurch gab es von den Schülern Gedichte und Lieder. Die gut 130 Fleckebyer Grundschüler hatten auch in diesem Jahr wieder mit ihren Lehrern zwei fulminante Aufführungen in der Kunst- und Kulturhalle auf die Beine gestellt. Die insgesamt rund 500 Zuschauer quittierten den Fleiß und die Spielfreude mit viel Applaus.

Die beiden jungen Pianistinnen, Ida Steingräber und Hannah Hinrichsmeyer, eröffneten die Vorstellungen mit ihren Solo-Darbietungen, bevor anschließend der Chor unter Leitung von Briga Krikau einsetzte und unter anderem „Hört der Engel helle Lieder“ und „Wenn een coole Wind von See her weiht“ sangen.

Die Erstklässler ließen dem Weihnachtsmann in ihrem Stück die Mütze klauen. Und als sowohl die Engel als auch das Publikum bei seinen Ersatzmützen, einem überdimensionalen Sombrero, einem Ritterhelm und einem Sonnenhut, nur mit dem Kopf schüttelten, brachte der Zalando-Lieferant endlich die erhoffte neue Weihnachtsmannmütze.

Probleme bekam Santa auch bei der Klasse 2a. Laut schnarchend lag er da, seine Wichtel hatten alle Mühe, ihn wach zu bekommen. Dann musste alles ganz schnell gehen, Mantel an, Bart richten, Zähne putzen, einen Happen essen und dann zack-zack, Geschenke verteilen. Eines blieb übrig, das hatten seine Wichtel besorgt. Überglücklich packte der Weihnachtsmann einen Wecker aus, der ihn im nächsten Jahr vor einem erneuten Verschlafen schützen sollte.

Dass er überhaupt rechtzeitig seinen Schlitten starten konnte, hatte der Weihnachtsmann nur dem Einsatz der Zuschauer zu verdanken. Denn vor Gericht kam es zu einem juristischen Kräftemessen. Ihm wurde Gefährdung des Luftraumes, Hausfriedensbruch, Tierquälerei und Verstoß gegen das Vermummungsverbot zur Last gelegt und fand sich kurzerhand auf der Anklagebank wieder. Doch schließlich waren es die Zuschauer, die mit Trommeln und Klatschen den Freispruch erwirkten und der Weihnachtsmann verließ den Gerichtssaal als freier Mann.

Mit allen Schülern und Lehrern auf der Bühne, die gemeinsam Feliz Navidad sangen und tanzten, endete die Fleckebyer Weihnachtsfeier 2017.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 21.12.2017, ame

Letzte Änderung am Freitag, 22 Dezember 2017 07:49
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