Donnerstag, 20 Dezember 2018 20:46 geschrieben von 

Die rund 600 Zuschauer erlebten am Dienstagabend in der Louisenlunder Kunst- und Kulturhalle gut aufgelegte und weihnachtlich eingestimmte Mädchen und Jungen, die wieder einmal ein bunt zusammengestelltes Programm zur Weihnachtsfeier der Fleckebyer Grundschule präsentierten. Während es bei der ersten Vorstellung um 16 Uhr noch den einen oder anderen freien Stuhl gab, ging zwei Stunden später nichts mehr – ausverkauft.

Schulleiterin Regina Jansen – mit roter Weihnachtsmannmütze – begrüßte Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde. Der Vorhang hob sich dann zu Beginn für den Schulchor und seinem neuen Leiter, Tobias Wurm. Sie sangen „Oh, du fröhliche“ und „Feliz Navidad“. Grundschülerin Emma Apitz hatte zuvor die Feier am Klavier mit „Hört der Engel helle Lieder“ eröffnet. Sie war es auch, die beide Vorstellungen nach mehr als einer Stunde mit dem Stück „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ wieder beendete.

Jede Klasse hatte ihren Auftritt und bekam verdienten Applaus. Souverän op Platt meisterten die Erstklässler das Gedicht „De Wiehnachtsmuus“ und die 2b führte einen Cowboy-Tanz auf, um am Ende unter ihren Cowboyhüten die roten Mützen zu zeigen.

In den Klassen 2 a und 2b tauchte der Osterhase auf, der sein eigenes Fest verschlafen hat und den Engeln nun als Weihnachtshase helfen durfte.

Gesungen wurden dann wieder von der Klasse 4b. „Wiehnachten ist nicht mehr wiet“ stellten sie fest. Während ihres Auftritts bekamen die Besucher auf der großen Leinwand Fotos der Bastelaktionen in der Grundschule gezeigt.

„Was sucht die Maus in Bethlehem“ fragten die Drittklässler. Die Hauptfigur in dem Stück, die Maus Frederick, will dem Phänomen Weihnachten auf den Grund gehen. Dabei trifft sie eine Gans, einen Weihnachtsmann und eine gestresste Hausfrau, die allesamt gar nicht so positiv über das Weihnachtsfest sprechen. Von wegen Vorfreude auf das Fest. Schließlich kommt Frederick mit einem Hirten zusammen, der ihm dann das wahre Weihnachten erklärt.

Schwer schleppen mussten die Wichtel aus der 4a, trugen sie doch den mit Geschenken voll beladenen Schlitten von Santa Claus, der jedoch tief und fest schlief. Selbst Wasser oder laute Rockmusik konnten ihn nicht erwecken. Letztlich ist es der leckere Plätzchenduft in seiner Nase, der ihn gerade noch rechtzeitig aus dem Bett kommen lässt – der Bescherung steht also nichts mehr im Wege.

 

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 20.12.2018, Achim Messerschmidt

Letzte Änderung am Donnerstag, 20 Dezember 2018 14:48
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