Donnerstag, 13 September 2018 20:21 geschrieben von 

Dem Regen trotzten die Teilnehmer des Bogensport-Schnupperkurses, zu dem der Sportverein Fleckeby zusammen mit dem Verein Altmühl Bogensport eingeladen hatte. 32 Teilnehmer ab acht Jahren, vom Kind hin zum Senioren, waren auf den Fleckebyer Waldsportplatz gekommen, um mit dreiteiligen Take-Down-Bögen und Karbonpfeilen mit Naturfedern ihre Zielsicherheit zu testen. Mit diesem Schnupperangebot sollte festgestellt werden, ob Interesse an einer Bogensportsparte im SV Fleckeby besteht.

Das Training fand in Gruppen statt. Geübt wurde intuitives Bogenschießen ohne Visiereinrichtung. Das heißt: Mit beiden Augen wird offen auf das Ziel geschaut, das man treffen möchte. Jeder Teilnehmer schoss eine Stunde lang. „Wenn man eine Stunde geschossen hat, ist man gerade als Anfänger auch fertig“, sagte Roland Lemke, Inhaber von Altmühl Bogensport. Bogenschießen sei eine Sportart, die man in allen Altersklassen ausüben könne. Sinn mache es bei Kindern ab acht Jahren, da diese sich dann ausreichend konzentrieren könnten.

„Das ist eine Sportart, die noch Mitglieder in die Vereine zieht“, wusste Roland Lemke. Zehn Minuten dauere es mit einem erfahrenen Trainer an der Seite, bis man das erste Mal die Scheibe treffe und erste Erfolgserlebnisse feiern könne. „Wir schaffen es in einer Stunde, dass jeder Pfeile auf der Scheibe hat.“

„Das Gefühl, wenn man schießt und trifft, ist toll“, sagte Fynn Rabenow. Er hatte bereits in der Schule mit Pfeil und Bogen geschossen. Zum Training auf dem Waldsportplatz war seine Mutter Bianca Rabenow mitgekommen. Sie fand Bogenschießen schon immer toll, sagte die Hummelfelderin. Dass der Sport draußen ausgeübt wird, gefällt ihr.

Auch Frauke Kann, Vorsitzende des SV Fleckeby, griff zu Pfeil und Bogen. „Ganz toll“, zog sie ein Fazit ihres ersten Bogenschießens. „Es ist wirklich sehr beruhigend.“ Auch viele andere seien begeistert gewesen und wollten weitermachen. Und wie geht es weiter? Ende Oktober trifft sich der Vorstand des SV Fleckeby zu seiner nächsten Sitzung. Hier wird beraten, ob eine Bogensportsparte im Verein aufgenommen werden soll. Fällt die Entscheidung positiv aus, würde das Training ganzjährig und zunächst auf dem Waldsportplatz stattfinden. Björn Keske, der Bogenschießen in Selk trainiert, ist als Übungsleiter im Gespräch.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 13.09.2018, Michelle Ritterbusch

Letzte Änderung am Donnerstag, 13 September 2018 09:29
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