Baufläche in Götheby ist alternativlos

Montag, 12 März 2018 20:29 geschrieben von 


Nur östlich der Krogkoppel kann gebaut werden.

Wenn im Dorf wieder gebaut werden soll, dann östlich der Krogkoppel in Götheby. Das sei nach Gesprächen mit der Landesplanung deutlich geworden, teilte Reinhold Maybauer (SPD), Vorsitzender des Bauausschusses, auf der Sitzung in dieser Woche mit. Bedenken der Behörde gebe es bezüglich dieser Fläche nicht. Die Landesplanung habe zudem geraten, die Grundstücke nicht größer als 700 Quadratmeter zuzuschneiden. Laut Tagesordnung sollte der Ausschuss der Gemeindevertretung empfehlen, für die Fläche östlich der Krogkoppel die notwendigen Aufstellungsbeschlüsse vorzubereiten.

Kein Zeitdruck für neues Baugebiet

Für Hans-Georg Kruse vom SSW ging dieses Vorgehen etwas zu schnell und wies darauf hin, dass die Festlegung auf diese Fläche nicht gleichbedeutend mit einer zügigen Bebauung sein dürfe. Dies sei auch bei den vorangegangenen Debatten in den Gremien stets Konsens gewesen. Die bauliche Entwicklung Fleckebys sollte moderat vorangehen. Bürgermeisterin Ursula Schwarzer (SPD) versicherte, dass diese Empfehlung noch längst keine Bebauung zur Folge habe und verwies auf vergangene Beschlüsse.

Die Gemeindevertretung hatte jüngst beschlossen, dass mit der Festlegung auf eine Fläche lediglich die Interessenlagen der Gemeinde dargelegt und durch die Fachbehörden vertiefend geprüft werden können, beispielsweise die Auswirkungen auf die Verkehrsströme und die Schulwegsicherung. Einig ist man sich auch, dass die Vermarktung der Grundstücke in Eigenregie erfolgen soll. Die weitere Planung soll zudem im Dialog mit den Bürgern vorgenommen werden.

Die nächsten Sitzungen in Fleckeby sind die des Finanzausschusses am Dienstag, 13. März, und der Gemeindevertretung am Donnerstag, 15. März. Zur Diskussion steht in beiden Gremien ein Antrag des Willkommenskreises. Die ehrenamtlichen Betreuer der Flüchtlinge im Ort haben die Anschaffung von Rolltischen für die Sozialstation beantragt. Da auch andere Gruppen diesen Raum nutzen, müsste immer wieder das schwere Mobiliar bewegt werden, Rolltische würden den Umbau flexibler gestalten, so die Begründung des Kreises. Der Jugend- und Kulturausschuss hatte sich bereits auf seiner Sitzung für diese Investition ausgesprochen.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 10.03.2018, Achim Messerschmidt

Letzte Änderung am Montag, 12 März 2018 13:32
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