Fleckeby: Die Gesundheit bekommt ihr eigenes Haus

Donnerstag, 08 März 2018 20:16 geschrieben von 
DAS ALTE AMTSGEBÄUDE SOLL SANIERT UND ZU EINEM GESUNDHEITSHAUS UMGEBAUT WERDEN. DAS ALTE AMTSGEBÄUDE SOLL SANIERT UND ZU EINEM GESUNDHEITSHAUS UMGEBAUT WERDEN. AME


Im August soll mit dem Bau eines Gesundheitshauses begonnen werden / Kein Geld für Ausbau des Dachgeschosses vom Bürgerzentrum

Einen straffen Zeitplan haben sich die Gemeinde Fleckeby und die beauftragten Planer für die Realisierung des Gesundheitshauses im alten Amtsgebäude gesetzt. So soll nach der Entwurfsplanung bis Ende März der Bauantrag gestellt werden. Im Sommer, wenn mit der Genehmigung gerechnet wird, sollen die Gewerke ausgeschrieben und die Aufträge vergeben werden. Baubeginn soll im August, Fertigstellung im Frühjahr 2019 sein.

Kai Bremer vom Eckernförder Architekturbüro Schmidt und Bremer stellte am Dienstagabend dem Bauausschuss und der Öffentlichkeit die Pläne für das Bauvorhaben vor. Fest steht, dass Allgemeinmediziner Dr. Ole Flach mit seiner Praxis in das obere Geschoss des ehemaligen Amtsgebäudes im Schmiederedder zieht. Die Pläne würden derzeit mit ihm abgestimmt werden. Auf der rechten Seite könnte noch eine Fläche von rund 60 Quadratmetern vermietet werden. Hier gebe es Gespräche mit einem Logopäden und einem Ergotherapeuten. Zudem wird ein Aufzug in das Haus eingebaut.

Den unteren Teil des Gebäudes will die Gemeinde für eigene Zwecke nutzen. Die politischen Gremien , aber auch Vereine und Verbände könnten sich in den Räumen treffen. Wie Kai Bremer erläuterte, sind ein 50 und ein 30 Quadratmeter großer Raum geplant, die mittels einer mobilen Trennwand auch miteinander verbunden werden können. Es soll außerdem einen Lagerraum und eine Teeküche geben. Auch der Kindergarten Rosenrot im Anbau des Hauses werde von den Plänen profitieren. So soll der vorhandene Gruppenraum vergrößert werden.

Das Gebäude aus dem Jahr 1973 soll umfangreich energetisch gedämmt und umgebaut werden. Hierfür sind Kosten von rund einer halben Million Euro vorgesehen. Bürgermeisterin Ursula Schwarzer teilte mit, dass es gute Chancen auf GAK-Mittel des Landes gebe. Diese Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” fördert Entwicklungsprojekte im ländlichen Raum. Über die Höhe der Förderung konnte sie noch keine Angaben machen.

Vorerst nicht investiert wird in den Ausbau des Dachgeschosses vom Bürger- und Sportzentrum. Die Kosten für den Ausbau beider Räume belaufen sich nach erster Berechnung auf rund 500 000 Euro. „Wenn die Räume der Öffentlichkeit gewidmet werden sollen, müssen hohe Auflagen an den Brandschutz erfüllt werden“, betonte der Ausschussvorsitzende Reinhold Maybauer. So müssten an der Außenfassade eine Fluchttreppe installiert werden sowie ein Aufzug, um Barrierefreiheit zu garantieren. Da im neuen Gesundheitshaus Räume für die Vereine entstehen, sei die Dringlichkeit nicht mehr gegeben, das Dach entsprechend auszubauen, war man sich im Ausschuss einig.

Weitere Themen in Kürze:

Die Grillhütte an den Tennisplätzen soll erweitert werden. Die Gemeindearbeiter wollen einen etwa zehn mal sechs Meter großen Unterstand bauen. Die Kosten betragen rund 6000 Euro.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 08.03.2018,ez

Letzte Änderung am Donnerstag, 08 März 2018 06:19
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