Nachruf

Donnerstag, 14 Dezember 2017 20:18 geschrieben von 
Heinz Böhrensen Heinz Böhrensen

 

Heinz Böhrensen – ein kommunalpolitisches Urgestein

Bürgermeister war Heinz Böhrensen 1974 die treibende Kraft für die Fusion der beiden damaligen Gemeinden Fleckeby und Götheby. Der langjährige CDU-Kommunalpolitiker ist am vergangenen Donnerstag, knapp zwei Wochen nach seinem 90. Geburtstag gestorben.

Heinz Böhrensen, der 1969 der CDU beitrat, engagierte sich auf kommunalpolitischer Ebene. So war er von 1970 bis 1991 Kreistagsabgeordneter des Kreises Rendsburg Eckernförde, von 1984 bis 1991 auch Vorsitzender der Kreistagsfraktion. Neben seiner Tätigkeit als Kreisbeauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege hatte er das Amt des stellvertretenden Landrates inne. Von 1966 bis 1974 war Böhrensen Bürgermeister der Gemeinde Götheby-Holm, von 1974 bis 1986 stand er an der Spitze der neuen Gemeinde Fleckeby. Während seiner Amtszeit entstanden das Sportzentrum, das Klärwerk, die Wasserversorgung und das Gerätehaus.

Von 1990 bis 1994 war Heinz Böhrensen zudem Amtsvorsteher des Amtes Schlei. 1984 erhielt der passionierte Jäger für sein Engagement im politischen Bereich die Freiherr-vom-Stein-Gedenkmedaille, 1987 wurde er mit dem Ehrenteller des Kreises ausgezeichnet. Auf dem Landesparteitag der CDU im Jahr 2010 verlieh ihm Ministerpräsident Peter Harry Carstensen die Gerhard-Stoltenberg-Medaille. Damit zeichnet die Nord-Union Personen aus, die sich durch außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement um Schleswig-Holstein verdient gemacht haben.

Böhrensens Nachfolger an der Gemeindespitze, Ernst Günther, denkt gerne an die gemeinsame politische Zeit zurück. Obwohl Günther Böhrensen 1986 als Bürgermeister ablöste, habe das das gute Verhältnis zwischen ihnen nicht gestört, sagte Günther unserer Zeitung.

Als einen „fairen Politiker“ bezeichnete Bürgermeisterin Ursula Schwarzer Heinz Böhrensen, mit dem sie einige Jahre in der Gemeindevertretung saß. Auch wenn man bei manchen Themen unterschiedlicher Meinung gewesen sei, so sei die Zusammenarbeit doch sehr positiv gewesen. Böhrensens Verdienste für Fleckeby seien groß. Mit der „Hochzeitsprämie“ für die Fusion konnte damals das Sportzentrum errichtet werden. „Sein Wort galt“, erinnert sich Ursula Schwarzer.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 12.12.2017, ame

Letzte Änderung am Donnerstag, 14 Dezember 2017 06:21
Gelesen 92 mal
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit Stern * zu füllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.