Kulturdenkmal wird saniert

Donnerstag, 05 Oktober 2017 22:15 geschrieben von 
EINGERÜSTET: DIE HARDESVOGTEI WIRD DERZEIT UMFANGREICH SANIERT. DIE KOSTEN DAFÜR BETRAGEN RUND 50000 EURO EINGERÜSTET: DIE HARDESVOGTEI WIRD DERZEIT UMFANGREICH SANIERT. DIE KOSTEN DAFÜR BETRAGEN RUND 50000 EURO AME (2)

Noch rund drei Wochen dauern die Sanierungsarbeiten der historischen Gebäudes Hardesvogtei.

Über 160 Jahre alte ist die Hardesvogtei in Fleckeby. Das Gebäude von 1856 war bis 1868 Sitz des Vogtes der Hüttener Harde. Heute präsentiert das Haus eine Ausstellung zur Geschichte der Harden im Herzogtum Schleswig und dient als Dorfmuseum und Veranstaltungsort für Volkshochschule und Grundschule. Das Gebäude ist eines der letzten erhaltenen dieser Art im gesamten Südschleswigschen Raum. Es zu erhalten haben sich die Gemeinden des Schulverbands auf die Fahnen geschrieben.

Heute ist im Erdgeschoss  des Gebäudes das Amtsarchiv untergebracht, außerdem nutzt die Schule die untere Etage. Im Dachgeschoss befindet sich das Museum zur Geschichte der Hardesvogtei, zudem ein Besprechungsraum. 1999 ist die Hardesvogtei zuletzt umfangreich saniert worden. Der Erhalt des Gebäudes ist auch erklärtes Ziel des Bundes, der den ehemaligen Gerichts- und Verwaltungssitz als „ein Gebäude von nationaler Bedeutung“ bezeichnete. Mit ihm werde dem Minderheitenschutz Rechnung getragen und das dänische Kulturerbe gepflegt. Somit wurden aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm 25 000 Euro für die Sanierung zur Verfügung gestellt. Weitere 10 000 Euro kommen vom Landesamt für Denkmalpflege, 5000 Euro von der Förde Sparkasse.

Derzeit finden die umfangreichen Arbeiten an der Hardesvogtei statt. Vor allem die Feuchtigkeit setzt ihr zu, weil das Regenwasser nicht richtig abfließen kann, versickert und ins Mauerwerk zieht. So wird der Kellerbereich freigelegt, neu verputzt und der Abfluss des Regenwassers durch eine Drainage optimiert werden. Zusätzlich  erhalten Fassade und die Holzelemente einen neuen Fassadenanstrich. Eigentlich sollte die Sanierung, die rund 50000 Euro kosten wird, bereits in den Sommerferien über die Bühne gehen, doch die Witterung und Engpässe bei den Baufirma verhinderten den Zeitplan. Nun muss alles schnell gehen. Bis Ende des Monats müssen die Arbeiten beendet sein, wie Architekt Matthias Wohlenberg auf EZ -Nachfrage mitteilte, denn ansonsten würden die Fördergelder nicht mehr fließen. Doch die Gefahr bestehe angesichts des Sanierungsverlaufs nicht, betonte er.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 04.10.2017, Achim Messerschmidt

Letzte Änderung am Donnerstag, 05 Oktober 2017 05:19
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