Studie zum Gesundheitshaus in Arbeit

Mittwoch, 04 Oktober 2017 21:11 geschrieben von 
DAS EHEMALIGE AMTSGEBÄUDE IM SCHMIEDEREDDER SOLL ZU EINEM GESUNDHEITSZENTRUM UMGEBAUT WERDEN DAS EHEMALIGE AMTSGEBÄUDE IM SCHMIEDEREDDER SOLL ZU EINEM GESUNDHEITSZENTRUM UMGEBAUT WERDEN RÖHR


Ehemaliges Amtsgebäude in Fleckeby soll die ärztliche Versorgung sichern.

Ein paar Monate brauchen Eckhard Schmidt und Kai Bremer vom Eckernförder Planungsbüro noch, um die Machbarkeitsstudie für das Gesundheitszentrum im Herzen Fleckebys zu erstellen, um damit dann der Gemeinde, wie sie selber sagen, eine „Entscheidungsgrundlage“ an die Hand zu geben. Am Donnerstag auf der Gemeinderatssitzung erläuterten die beiden Architekten die weitere Vorgehensweise für das Projekt, das im Rahmen eines Ortsentwicklungskonzeptes der Gemeinde die gesundheitliche Versorgung in Fleckeby und Umgebung gewährleisten und damit langfristig die Lebensqualität sichern soll.

Der ortsansässige Hausarzt wird seine Praxis in neue Hände geben, hierfür werden neue, größere Räume gesucht. Auch die beiden Physiotherapiepraxen hätten laut Projektbeschreibung noch Raumbedarf. Auch die Volkshochschule würde gerne Yoga-Kurse in einem künftigen Gesundheitshaus anbieten.

Einen ersten Überblick über das Gebäude habe man sich verschafft, berichtete Eckhard Schmidt, der einige Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln sowie vom Inneren des ehemaliges Amtsgebäudes zeigte. Genauere Untersuchungen, insbesondere die Substanz betreffend, stünden aber noch an. Die Studie, die nun erstellt wird, soll zeigen, ob sich das Gebäude mit knapp 250 Quadratmetern im Erdgeschoss und gut 270 Quadratmetern im Obergeschoss als Gesundheitshaus eignet.

Der Raumbedarf ist zu klären und auch die barrierefreie Erreichbarkeit. So sollen der Gemeinde schließlich verschiedene Lösungen dargestellt werden, neben einer Sanierung könne das aber auch ein Anbau oder ein Abriss und Neubau beinhalten, betonte Schmidt. Auch müssten Kosten und Finanzierungsmodelle dargestellt werden. Zur Gemeinderatssitzung im Dezember oder im Januar will das Planungsbüro konkrete Ergebnisse präsentieren.

Die Kosten für die Machbarkeitsstudie belaufen sich auf rund 23 000 Euro, seitens der Aktivregion Schlei-Ostsee wird diese mit 10 725 Euro gefördert.

Weitere Themen auf der Sitzung waren Investitionen in die örtliche Feuerwehr. So wurde einstimmig beschlossen, die Brandschützer an einem Fahrsicherheitstraining teilnehmen zu lassen. Gesamtkosten: 800 Euro.

Die Feuerwehr erhält 20 neue Helme sowie 20 sogenannte Schädeldeckenmikrofone. Wie Wehrführer Ralf Dibbers auf der Sitzung erläuterte, sei bei Übungen mit den digitalen Handfunkgeräten aufgefallen, dass es zu Verständigungsproblemen unter der Atemschutzmaske komme. Das könne im Ernstfall eine große Gefahr für die Retter bedeuten. Problemlos sei hingegen der Funkkontakt mit Schädeldeckenmikrofonen mit entsprechenden Helmen. Gerade bei starken Umgebungsgeräuschen sei die Sprachübertragung mit dieser Technik hervorragend. Die Gesamtkosten für Helme und Mikrofone betragen rund 9500 Euro. 

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 30.09.2017, ame

Letzte Änderung am Donnerstag, 05 Oktober 2017 05:15
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