Großer Spaß mit kleinen Experimenten

Freitag, 16 Juni 2017 22:50 geschrieben von 
Ida Kurkotow bringt den Vulkan mit einem Natron-Gemisch zum Ausbruch. Ida Kurkotow bringt den Vulkan mit einem Natron-Gemisch zum Ausbruch. Achim Messerschmidt

Wissenschaft mit allen Sinnen erleben: Forschertag an der Grundschule Fleckeby

Bis zu den Sommerferien soll es klappen, dann soll die Grundschule Fleckeby die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“ erhalten, hofft Schulleiterin Regina Jansen.

Die gemeinnützige Stiftung engagiert sich für eine bessere Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Mit einem Fortbildungsprogramm unterstützt das Haus der kleinen Forscher pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, den Entdeckergeist von Mädchen und Jungen zu fördern und sie beim Forschen zu begleiten.

Da passt so ein Forschertag, wie er in dieser Woche in Fleckeby stattgefunden hat, genau ins Programm. Einen Vormittag lang konnten die Erst- bis Viertklässler an verschiedenen Stationen forschen: Welche Gegenstände leiten Strom? Wieviel Zucker ist in Limo? Auf diese Fragen und viele mehr gab es beim Forschertag Antworten. In den Klassenräumen wurde mit Lehrern und Eltern experimentiert. Dr. Solveig Henze hatte ein Ökohaus-Modell mitgebracht und zeigte, was regenerativen Energien, Sonne und Wind so alles leisten könnten. Der Fön brachte das Windrad am Haus ordentlich ins Rotieren und das Licht zum Leuchten. Eine Lampe strahlte auf die Solarplatte und es wurde hell im Haus. Unterstützung bekam die Schule von Schülern aus Louisenlund, die gemeinsam mit den Grundschülern aus Knete einen Vulkan nach bauten. In den geformten Krater wurde ein Gemisch aus Natron, Zitronensäure, Spülmittel und Wasser geträufelt. Stimmte das Verhältnis der Grundstoffe, quoll aus dem Krater der Lava- Schaum.

Aufs Wasser ging es auch. Die Internatsstiftung bot Expeditionsfahrten mit ihrem Kutter „Kurt Hahn“ an. Skipper Christian Helm und Schülerin Luise fuhren mit einer kleinen Gruppe auf die Große Breite und nahmen Wasserproben, die anschließend an Land mit Mikroskopen genauer auf Plankton, Muscheln und Seepocken untersucht wurden. „Auch winzige Teilchen, Mikroplastik, finden sich im Wasser“, sagte Luise. Sie reiben sich beim Waschen oder Autofahren permanent ab und landen über Wind oder Regenwasser im Meer und damit auch irgendwann in der Nahrung.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 16.06.2017, ame

 

Letzte Änderung am Freitag, 16 Juni 2017 07:01
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