Kathi Wolfsberg seit 50 Jahren im DRK

Montag, 19 März 2018 07:20 geschrieben von 
FÜR IHRE LANGJÄHRIGE MITGLIEDSCHAFT IM DRK WURDEN (V.L.) DROTHA PIEPGRAS, JUTTA LAHRSEN, GERDA THIELERT, KATHI WOLFSBERG, KATJA STIERINGER, URSULA BACKSEN UND CARMEN VON DER GATHEN AUSGEZEICHNET FÜR IHRE LANGJÄHRIGE MITGLIEDSCHAFT IM DRK WURDEN (V.L.) DROTHA PIEPGRAS, JUTTA LAHRSEN, GERDA THIELERT, KATHI WOLFSBERG, KATJA STIERINGER, URSULA BACKSEN UND CARMEN VON DER GATHEN AUSGEZEICHNET MESSERSCHMIDT


Mitgliederehrung beim Fleckebyer DRK / Ehrennadel für ehemalige Vorsitzende / Hilfstransport für Masuren benötigt Geldspenden

Mit dem flotten Auftritt der Tanzgruppe des Groß Wittenseer DRK begann in dieser Woche die Jahresversammlung des Ortsvereins Fleckeby. Der neue Vorsitzende Manfred Grabienski konnte in der „Schlei-Liesel“ rund 70 Gäste begrüßen. Einige von ihnen sind bereits seit Jahrzehnten Mitglied bei den Rot- Kreuzlern.

Kathi Wolfsberg bekam für ihr Engagement stehenden Beifall von der Versammlung. Sie war nicht nur 50 Jahre Mitglied im Verein, sondern hat ihn auch entscheidend vorangebracht. 1968 trat sie zunächst in den Ortsverein Osterrönfeld ein, 1973 wechselte sie nach Fleckeby. Sie war stellvertretende Vorsitzende, im Februar 1981 übernahm sie den Vorsitz von Annegret Meeves. Sie blieb 16 Jahre an der Spitze des DRK. Manfred Grabienski erinnerte daran, dass Kathi Wolfsberg 1981 den ersten Basar initiierte, das Jugend-Rotkreuz in Louisenlund mit aus der Taufe hob und 1985 die Kleiderkammer aufbaute. Für ihre Verdienste wurde ihr die Ehrennadel des DRK verliehen.

Seit 40 Jahren dabei sind Jutta Lahrsen und Drotha Piepgras, dafür gab es die Goldene Nadel des DRK. Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Ortsverein wurden Ursula Backsen, Katja Stieringer, Gerda Thielert und Carmen von der Gathen ausgezeichnet. Sie erhielten die Silberne Nadel.

Neue Bezirksdame im Ortsverein Fleckeby ist Kirsten Lüdeke. Sie tritt die Nachfolge von Marianne Molzen an.

In seinem Jahresbericht wies Manfred Grabienski auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres hin. So hat es einen Wochenendausflug ins Weserbergland gegeben und eine Tagesfahrt nach Sylt. Mit großem Erfolg nahm das DRK an dem Weihnachtsmarkt auf Louisenlund teil. Aktuell gehören 216 Mitglieder dem Verein an.

Von einer steigenden Anzahl an Blutspendern berichtete Petra Grabienski. An den fünf Terminen nahmen 324 Personen teil.

Manfred Grabienskis Vorgänger an der Vereinsspitze und jetziger Fahrtenleiter, Heinz Meggers, kündigte an, dass es in diesem Jahr vom 5. bis 7. Oktober ins Emsland gehen soll. Unter anderem steht ein Besuch bei der Papenburg-Werft auf dem Programm. Der Tagesausflug nach Hamburg findet am 10. Juni statt. An den Fahrten nehmen auch Mitglieder des Sozialverbands teil.

Die Hilfstransporte nach Masuren, die seit 2009 unter der Schirmherrschaft des Fleckebyer DRK stattfinden, werden von Dr. Wilfried Groß organisiert. Im vergangenen Jahr hat es einen Transport nach Pommern gegeben, ins ehemalige Neuwedell. Dort seien fünf Tonnen Hilfsgüter – Bekleidung, Spielsachen und Bettwäsche, Rollstühle und Rollatoren – an Heime verteilt worden. Auch in diesem Jahr soll es wieder losgehen. „An den Hilfsgütern scheitert es nicht“, betonte Groß, gut neun Tonnen seien bereits abgegeben worden. Schwierig sei aber, den Transport zu finanzieren. Groß habe sogar den polnischen Stürmer Robert Lewandowski und das Mineralölunternehmen Orlen angeschrieben und um Spenden gebeten – vergebens. Groß dankte der Gemeinde Güby, die die Mitfahrer des Transportes, die den Aufenthalt aus eigener Tasche bezahlen, finanziell unterstützt.

Auch sportlich geht es beim DRK zu. So berichtete Anita Chudobba von den Auftritten und Ausflügen der Tanzgruppe und Eva Kallsen von der Yoga-Abteilung. Mittlerweile gebe es vier Yoga-Gruppen, die im ehemaligen Amtsgebäude trainieren, um ihre Beweglichkeit zu verbessern und sich zu entspannen. „Es sind Frauen und Männer zwischen 30 und 80 Jahren“, berichtete sie. Da alle Gruppen voll belegt sind, erhofft man sich, dass eine zusätzliche Übungsleiterin dazukommt. Interessierte können ab September an einer zweijährigen Ausbildung des DRK teilnehmen, so Eva Kallsen. Eine Lösung erhoffen sich die Yoga-Teilnehmer auch für die Raumfrage. Da das Amtsgebäude bald zum Gesundheitshaus umgebaut wird, fehlt es an Alternativen zum Üben.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 17.03.2018, Achim Messerschmidt

Letzte Änderung am Montag, 19 März 2018 07:22
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