Endlich alles unter einem Dach

Donnerstag, 04 Mai 2017 19:50 geschrieben von 
 Die drei Gemeindearbeiter Bernd Grothkopp (l.), Ulrich Gaida (2.v.l.) und Andreas Hammerich (r.) sowie Zeichner Karl-Heinz Brix enthüllten das Gemeindewappen an der neuen Bauhofhalle. Die drei Gemeindearbeiter Bernd Grothkopp (l.), Ulrich Gaida (2.v.l.) und Andreas Hammerich (r.) sowie Zeichner Karl-Heinz Brix enthüllten das Gemeindewappen an der neuen Bauhofhalle. Messerschmidt


Tag der offenen Tür mit Einweihung der neuen Maschinenhalle auf dem Fleckeby Bauhof / Handgezeichnetes Gemeindewappen ziert die Halle

Locker gehen ihm die beiden Eichenblätter und der Hammer sowie der blau-gelbe Hintergrund von der Hand, hat Karl-Heinz Brix in den vergangenen Jahren doch schon etliche Gemeindewappen gemalt – für die Feuerwehr oder auch die Kinderkrippe.

Wenn das Wappen Fleckeby irgendwo ein Gebäude oder Schild zieren sollte, dann griff der 78-Jährige zu Farbe und Pinsel und legte los. Sein jüngstes Werk, ist das größte, das er bislang gemalt hat. Etwa 1,80 mal 2,50 Meter misst das Wappen, das am Sonnabend an der neuen Halle des Bauhofes enthüllt wurde. „Das Malen entspannt mich“, sagt Brix, der etwa eine Woche für das Wappen benötigt hat. Rechtzeitig zum Tag der offenen Tür auf dem Bauhof ist er mit dem Wappen fertig geworden. Mit Musik des Schleiblasorchesters sowie Getränken, Gegrilltem und einem großen Kuchenbüfett wurde die neue Halle, die schon im vergangenen Jahr errichtet wurde, offiziell eingeweiht.

Meist seien Bauhöfe eine eher staubige Angelegenheit, viele Gemeinden würden nicht gerne über ihren Bauhof sprechen, sagte Bürgermeisterin Ursula Schwarzer zu Beginn der Veranstaltung. Doch die Gemeinde Fleckeby wolle mit dem Tag der offenen Tür zeigen, was in den vergangenen Jahren geschafft wurde.

Am 17. September 2009 wurde ein Schlussstrich unter die damalige Kläranlage im Hirschholm gezogen. Die Gemeindevertretung beschloss, ihr Abwasser nach Schleswig zu leiten. In vielen Gesprächen mit den Behörden wurde die Zukunft der Fläche besprochen. Aufgrund der unmittelbaren Lage des Klärwerksgeländes zum Naturschutzgebiet mussten für eine künftige Bebauung zahlreiche Auflagen erfüllt werden, berichtete Schwarzer. So musste die Halle beispielsweise auf den Fundamenten des früheren Klärbeckens errichtet und das Pumpenhaus entfernt werden. Aufgrund der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit und des Gefälles habe es außerdem klare Vorschriften für das Lagern von Kies und Mutterboden gegeben

Rund 120 000 Euro hat die neue 20 mal 25 Meter große Halle gekostet. „Jetzt haben wir alles zentral“, sagte Gemeindearbeiter Andreas Hammerich. Früher wurden noch Geräte in Güby gelagert. Gemeinsam mit der Nachbargemeinde wird der Bauhof in Fleckeby betrieben. „Jetzt ist viel mehr Platz da“, betonte Hammerich, man habe alle Maschinen besser im Auge und könne sie besser lagern. Die ehemalige Bauhofhalle ist jetzt Werkstatt und Lagerraum.

Die ganzen Ausmaße der Halle konnten die Besucher aus luftiger Höhe sehen. Mit dem Hubwagen ging es auf bis zu elf Meter hoch hinaus. Achim Messerschmidt

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 03.05.2017, Achim Messerschmidt

Letzte Änderung am Mittwoch, 10 Mai 2017 06:40
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