Nach Güby kommt jetzt auch Fleckeby ans Glasfasernetz

Sonntag, 09 April 2017 06:23 geschrieben von 
Packten mit an: Heiko Traulsen (Bürgermeister Kappeln), Amtsdirektor Gunnar Bock, Hartmut Keinberger (Verbandsvorsteher und Bürgermeister Kosel), Torsten Albig, Stadtwerke-Chef Wolfgang Schoofs, Ursula Schwarzer (Fleckeby) und Jens Kolls (Rieseby). Packten mit an: Heiko Traulsen (Bürgermeister Kappeln), Amtsdirektor Gunnar Bock, Hartmut Keinberger (Verbandsvorsteher und Bürgermeister Kosel), Torsten Albig, Stadtwerke-Chef Wolfgang Schoofs, Ursula Schwarzer (Fleckeby) und Jens Kolls (Rieseby). ame

Eigentlich sollte es gestern um den offiziellen Startschuss für den Glasfaserausbau im Amt Schlei-Ostsee gehen. Bereits vor wenigen Wochen haben die Arbeiten dafür in der Gemeinde Güby begonnen. Doch viele der rund 200 Gäste wollten von Hartmut Keinberger, dem Vorsteher des Breitbandzweckverbands, nur den einen Satz hören: „Fleckeby wird ausgebaut“.

Tatsächlich hat die Gemeinde die erforderliche Anschlussquote von 60 Prozent geschafft, wenn auch mit Verlängerung und auf den letzten Drücker. Martin Szymetzko, Einwohner aus Fleckeby, hat angesichts dieses Ereignisses, Button mit dem Ortsschild Fleckeby und dem Zusatz „Glasfasergemeinde“ entworfen und verteilt, „auch als Profilbild fürs Handy“, sagte er.

Hartmut Keinberger hob noch einmal die Erfolgsgeschichte des Breitbandzweckverbands hervor, nur ein Jahr nach der Gründung, Ende 2015, konnte der Auftrag an die Stadtwerke Schleswig vergeben werden. Bis 2019 sollen die Gemeinden des Amtes sowie die Stadt Kappeln mit Glasfaser versorgt werden, knapp 500 Kilometer Kabel müssen dafür verlegt werde. Die Kosten: rund 38 Millionen Euro.

Von einer großen Chance für die Region, sprach da auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig. Bereits jetzt könnten 28 Prozent der Haushalte in Schleswig-Holstein einen Glasfaseranschluss bekommen. „Mit den derzeit laufenden Projekten können wir bis zum Jahr 2020 bei 50 Prozent Abdeckung und bis 2022 bei etwa zwei Drittel liegen“, so Albig. Aber auch einen Vergleich der Bandbreiten brauche Schleswig-Holstein im Ländervergleich nicht zu scheuen: „Wir liegen aktuell mit einer Versorgungsquote von 73 Prozent an der Spitze der Flächenländer.“ „Schleswig-Holstein kann jetzt zeigen, wie leistungsstark es ist“, sagte auch Wolfgang Schoofs, Geschäftsführer der Stadtwerke Schleswig. Die Stadtwerke selbst hätten im Zuge der Auftragsvergabe rund 20 neue Mitarbeiter eingestellt und ein neues Verwaltungsgebäude errichtet. Zudem würde ein Großteil der Summe von 38 Millionen bei den Tiefbaufirmen in der Region bleiben.

Quelle: www.shz.de, Eckernförder Zeitung vom 07.04.2017, Achim Messerschmidt

Letzte Änderung am Mittwoch, 12 April 2017 06:36
Gelesen 520 mal
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit Stern * zu füllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.